Kissin Dynamite bei der Headbanger Night des MV Schmalegg (RV) 2019


Axel Rudi Pell im Ulmer Zelt 2019


Hardline im Riffelhof 2019


Vice im Riffelhof 2019


Maverick beim Rock & Loc Festival 2019


20DarkSeven beim Rock & Loc Festival 2019


DeVicious beim Rock & Loc Festival 2019


Darkness Light beim Rock & Loc Festival 2019


Bonfire 01.03.2019 Kaminwerk Memmingen


Review Brian Downey´s Alive and Dangerous 15.02.2019 Riffelhof Burgrieden

Freitag Abend in der Frühschicht Woche. Eigentlich gehöre ich ins Bett. Doch das Verlangen nach guter irischer Rockmusik ist stärker. Somit muss ich nach Burgrieden. Auch als uns der rechte Vorderreifen bei voller Fahrt platzt, kann mich das nicht aufhalten. Auch der Reservereifen überlebt nicht, aber mein Fahrer hat mich heil am Riffelhof abgeliefert. Ich trinke auf den Schreck einen Obstler und dann kann der Abend beginnen.

Im Vorfeld treffe ich einige Freunde und bin gespannt was uns da erwart. Ich habe mich ehrlich gesagt noch nicht mit dieser Band beschäftigt. Ich weiss das der Original Thin Lizzy Drummer eine Band formiert hat und die Klassiker spielt. So weit so gut. Doch als die 4 Musiker die Bühne betreten muss ich schmunzeln. Der Sänger und Bassist Matthew Wilson ist dem verstorbenen Phil Lynott doch sehr ähnlich. Und auch musikalisch kommt Brians Band erstaunlich dem Original nahe. Wilson ist gut bei Stimme, seine Stimmfärbung passt sehr gut zu den Lizzy Songs. Die Twin Guitars sind sehr gut besetzt und der Meister an den Drums brilliert immer mal wieder. Das Spiel von Mr. Downey ist eindeutig vom Jazz und Swing beeinflusst. Tolle Leistung in dem Alter. Und der Name der Band Brian Downey´s Alive and Dangerous ist somit auch gelöst. Das Quartett spielt die Songs des legendären Lizzy Albums "Live and Dangerous" sowie ein eigenes Stück.

Der Abend ist perfekt. Tolle Musik und liebe Menschen. Was will man mehr? Somit ist der Schreck schnell verdaut und ich hoffe das ich diese Formation nicht zum letzten Mal in unseren Breitengraden gesehen habe.

Euer Rock´n Roll Reporter
Tobias

 


Review Purpendicular feat. Ian Paice from Deep Purple Riffelhof Burgrieden 08.02.2019

Ich habe euch hier schon einiges über meine Freunde von Purpendicular erzählt. Immerhin war diese Gruppe Gegenstand meines ersten Konzertreviews überhaupt. Die Band und der Meister der Drums sind live eine Macht. Mit ihrem wirklich hervorragenden aktuellen Album "Venus to Volcanus" auf der einen Seite, sowie den unsterblichen Deep Purple Songs auf der anderen, ergibt sich eine perfekte Symbiose aus alt und neu. Ich bin immer wieder aufs neue erstaunt wie kraftvoll die Musik von der Bühne strömt. Und wenn sich dann noch solche Perlen wie "Stormbringer", "Child in Time" und "Mistreated" in der Setlist sind, dann ist der Abend nahezu grandios. Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es zu verzeichnen. Da Ian Paice leicht gesundheitlich angeschlagen ist, gibt es keine Autogramme des Meisters. Das ist wirklich schade, aber absolut verständlich.
Zu erwähnen gilt noch das Frank Pane und Malte Burkert wieder zurück bei Purpendicular sind. Leider sind beide an diesem Abend verhindert, Frank ist in der Schweiz mit seiner wundervollen Lydia als Support von John Corabi gebucht und Malte ist Teil der David Reece Band, welche heute in Memmingen gastiert. Die beiden wurden jedoch mehr als gut von Simon Radner und Herbert Bucher ersetzt. Und an den Keys durfte man Ernesto Ghezzi (Gotthard) lauschen.
Meine Freunde, es ist mir eine Ehre euch zu zuhören. Jederzeit wieder!

Euer Rock´n Roll Reporter
Tobias

 


Review John Corabi unplugged Riffelhof Burgrieden 31.01.2019

Eigentlich habe ich gerade Frühschichtwoche. Das bedeutet mir fehlen täglich einige Stunden Schlaf. Trotzdem zieht es mich magisch nach Burgrieden, denn kein geringerer als John Corabi von den Dead Daisies spielt heute Abend.

Der Riffelhof ist der perfekte Ort für so eine Show. Hier geben sich nicht nur zahlreiche Bands wie die Pretty Maids, Axxis, Krokus oder Nazareth die Klinke in die Hand, nein auch Legenden wie Glenn Hughes oder Ian Paice fühlen sich hier sehr wohl. Und gerade im Bereich der Unplugged/Acoustic Shows ist John Corabi bestens in den Reihen zwischen Mike Tramps Band of Brothers und Warwick/Johnson aufgehoben.

Der Musiker betritt die Bühne, setzt sich, stimmt die Gitarre und los geht's. Kein Backdrop, keine ausufernde Show, keine Effekte. Wozu auch, den eigentlich geht es um die Musik aus dem Leben von Mr. Corabi. Und die hat es in sich! Er spielt nicht nur Songs aus seinem eigenen Schaffen mit The Scream, Union, Dead Daisies oder Mötley Crüe sondern er spielt auch Musik von Künstlern die er kennengelernt hat oder sehr bewundert. So dürfen wir zum teil sehr witzigen aber auch ernsten Anekdoten aus seinem Leben lauschen, kombiniert mit großartiger Musik. John ist ein hervorragender Geschichtenerzähler und so kann man sich bildhaft vorstellen wenn er von seinen Begegnungen mit Steven Tyler (Aerosmith) und Gene Simmons (Kiss) erzählt. Wann bekommt man schon einen solchen Star in so einem intimen Rahmen zu sehen? Sehr selten. Und dann noch mit einer solchen Setlist! Der Mann hat genügend Hits mit seinen Bands produziert, deshalb ist es um so schöner wenn sich Perlen von Aerosmith, Kiss oder David Bowie zu diesen Songs gesellen. Kurzum ein ganz besonderes Erlebnis an das ich noch lange zurückdenken werde.

Und keine zehn Minuten nach dem Schlussakkord steht Mr. Corabi am Merchstand und gibt fleissig Autogramme und macht Fotos. Ein Star zum anfassen.

Danke für den schönen Abend an John, Marc und Susi.

Euer Rock´n Roll Reporter
Tobias

 


Grave Digger 26.01.2019 Kaminwerk Memmingen


Burning Witches 26.01.2019 Kaminwerk Memmingen


Helloween Pumpkins United World Tour, Ravensburg 14.12.2018

Letzes Jahr war die Sensation groß. Bei Helloween gibt es eine Reunion mit Michael Kiske und Kai Hansen!! Die Fan Herzen schlagen sofort Alarm. Dazu noch eine ausgewählte Tour. Da bleibt einem der Atem stocken. Ist das wirklich wahr? Trifft das ein, was man sich als 16 jähriger gewünscht hat? Einmal noch die Helloween Songs mit Michael Kiske am Mikro hören?

Die Pumpkins United World Tour hat sich längst seit letztem Jahr einen exzellenten Ruf erarbeitet. Egal an welchem Aufrittsort, sogar beim Wacken 2018 räumen sie regelrecht ab. Leider war es mir bisher nicht vergönnt diese Tour live zu sehen. Deshalb freue ich mich um so mehr auf das Konzert der Musiker in der Oberschwabenhalle in Ravensburg.

Der Vorhang fällt, die Stimmung ist schon am überkochen, Helloween starten mit ihrem Gassenhauer "Halloween" in ihr Set. Es stehen 7 Musiker auf der Bühne (2 Sänger, 3 Gitarristen, Bass und Drums). Technisch, musikalisch und gesanglich alles on top. Die Show wird perfekt mit sehr gutem Led Backdrop und Lichtshow ergänzt. Es hat schon etwas Magisches die Band in dieser Form zu erleben. Kaum sind die Klänge des ersten Stücks verstummt, legt die Band gleich mit Dr. Stein noch einen drauf. Man kommt kaum zum Luft holen. Die Setlist lässt wirklich keine Wünsche offen, hier bekommt man alles geboten was das Fanherz begehrt. Egal ob Nummern aus der Deris Ära, die Klassiker mit Michael Kiske (er wird hier auch von Andi Deris dezent unterstützt) oder die Hits ganz aus den Anfangstagen als Kai Hansen noch den Gesang bei Helloween übernahm. Wahrlich ein Fest für jeden Headbanger. Diese Tour ist eine Zeitreise für alle Anwesenden und ich bin überglücklich das ich das nochmal sehen und hören durfte.

Band und Publikum sind gleichermaßen glücklich. Was für ein Geniestreich! Und hier an dieser Stelle noch ein sehr großes Lob an Drummer Dani Löble. Was für eine Leistung, ein Set von 2 Stunden 45 Minuten so durch zu spielen. Wahnsinn!! Und dabei noch eine Homage an den verstorbenen Drummer Ingo Schwichtenberg mit einzubauen. Ich bin restlos begeistert. Danke für diesen tollen Abend.

Euer Rock´n Roll Reporter
Tobias

 


DORO im Kaminwerk 23.11.2018


Review CoreLeoni Kaminwerk Memmingen 10.11.2018

 

Memmingen.

19 Uhr.

Es ist dunkel...

und kalt.

Wir müssen ungewöhnlich lange auf den Einlass am Memminger Kaminwerk warten. Recht schnell wird kommuniziert das sich die Band um mehrere Stunden aufgrund einer Bus Panne und eines Staus verspätet hat. Doch dank der eigenen Crew und den Leuten vom Kaminwerk Memmingen wird alles in Windeseile aufgebaut und das Konzert kann mit etwas Verspätung starten.

 

CoreLeoni beginnen das Konzert mit einem Tatendrang der seinesgleichen sucht. Präzision, Power und unbändige Spielfreude stehen auf dem Plan. Das Publikum ist begeistert. Genauso die Band und lässt sich zu einer fantastischen Performance hinreißen. Aufgrund der Verzögerung und der ganzen Warterei hatte die Band schon die Sorge, den heutigen Gig absagen zu müssen. Doch jetzt stehen sie auf der Bühne und alles scheint von Ihnen abzufallen und sämtliche Hemmungen lösen sich. Ich habe selten so ein Konzert erlebt! Die Jungs haben mächtig Spass auf der Bühne und lassen sich zu etlichen Spässen hinreißen. Und jeder der 5 Musiker hat seine eigene starke Bühnenprasenz. Über das Song Material brauche ich keine Wort mehr verlieren. Was sich auf CD ganz nett anhört, gerät live zum absoluten Kracher. Gitarrist und Namensgeber Leo Leoni hat ein Riff nach dem anderen raus und darüber thront der Ausnahmesänger Ronnie Romero. Was für eine Stimme, was für eine Ausstrahlung. Was für eine geile Band!

 

Das ganze wird noch positiv abgerundet als alle Musiker nach dem Konzert am Merchstand für die Fans geduldig bereit stehen.

 

Falls ihr die Chance habt und CoreLeoni sollten in eurer Nähe spielen... geht unbedingt hin. Es lohnt sich auf jeden Fall!!!

 

Euer Rock´n Roll Reporter 

Tobias


Review Mad Max Kaminwerk Memmingen 10.11.2018

Mad Max aus Münster sind wahrlich keine Unbekannten auf der Hard Rock Landkarte. Seit Anfang der 80er bietet die Band uns immer wieder Highlights des melodischen Hard Rock. In der Besetzung Michael Voss (Gitarre/Gesang), Jürgen Breforth (Gitarre), Axel Kruse (Drums) und Thomas "Hutch" Bauer (Bass) beehren sie uns als Support von CoreLeoni. Und die Musik und der Humor der 4 Musiker erfüllt genau diesen Zweck. Neben neuem Material wie "Thirty 5" folgen Hits der Marke "Falling from Grace" und "Lonely is the Hunter". Dazu sitzt Sänger Michael Voss der Schalk im Nacken und er berichtet über die Frisuren aus den 80er Jahren, den Monstern auf den Plattencovern und der schwarzen Spandexhose von Iron Maidens Paul Di´Anno. Das Programm ist sehr kurzweilig und macht eigentlich Lust auf mehr. Danke Jungs für das tolle Konzert.

Euer Rock´n Roll Reporter
Tobias

 


Review Axxis 26.10.2018 Riffelhof Burgrieden

 

Was soll ich euch groß über Axxis erzählen? Wie lange es die Band schon gibt und wie viel Alben sie auf dem Markt hat? Nein, das wäre mir zu oberflächlich. Also erzähle ich es aus der Sicht des Metal Fans, welcher ich nun mal bin.

 

Ich habe Axxis jetzt schon ein paar mal getroffen, sie wissen der bärtige Mann mit Brille und Kopftuch ist öfters auf ihren Konzerten. Ich habe mich bewusst für das VIP Upgrade entschieden, da ich einfach drauf stehe mich mit den Musikern zu unterhalten und meine Fan Fotos mit ihnen zu machen. Ich komme kurz vor 15 Uhr am Riffelhof an und werde schon von Keyboarder Harry abgeholt. Kurzes Hallo beim Tourmanager und Mercher Uwe und schon ist Sänger Bernhard auch da. Somit geht es gleich zum Soundcheck. Der Soundcheck ist bei Axxis immer eine lustige Sache. Die Jungs haben Humor und das zeigen sie auch. Alles ist sehr entspannt und wir (ich und die anderen VIPs) bekommen eine Hammer Version von „Fire and Ice“ zu hören. Ich bin jetzt schon glücklich. Ich ertappe mich dabei wie ich strahle als ich mal wieder staunend dem Schlagzeugspiel von Dirk Brand lauschen darf. Der Mann ist einfach der Hammer! Nach dem Soundcheck werden wir sehr herzlich von allen Musikern begrüßt und es ist Zeit für Fotos. Danach wird noch der Tourbus besichtigt und ein wenig gequatscht. Zum Abschluss decke ich mich noch mit den neuesten Merch Artikeln ein. Also bin ich vor dem Konzert schon glücklich und zufrieden.

 

Axxis haben es zum wiederholten Male geschafft den Rifflelhof auszuverkaufen. Und das obwohl heute Abend in der Gegend viele Konzerte der harten Musik stattfinden. Respekt, das muss man auch zuerst nachmachen. Das Konzert an sich ist fantastisch. Bei den Musikern und dem Publikum herrscht Freude pur. Alle sind gut drauf, die Setlist wurde etwas durcheinander gewürfelt und die Stimmung ist klasse. Was anderes habe ich bei Axxis auch nicht erwartet. Ich treffe einige Freunde aus alten Zeiten und unterhalte mich prächtig.

 

Kurzum ein wirklich gelungener Abend. Danke an die die Jungs von Axxis und das Riffelhof Team für so ein schönes Erlebnis.

 

Euer Rock´n Roll Reporter
Tobias


Review The New Roses 19.10.2018 Riffelhof Burgrieden

 

The New Roses sind unbestritten die Band der Stunde. Das neue Album „One more for the Road“ erhält überall gute Kritiken und die Live Auftritte werden ebenfalls gelobt. Also mache ich mir mal einen Bild von den 4 Jungs aus Wiesbaden. Danke an Marc und Susanne vom Riffelhof, die hier mal wieder das richtige Händchen für tolle Bands bewiesen haben.

 

Es ist Freitag Abend. Ich fahre direkt von der Arbeit zur Location. Eigentlich bin ich noch ziemlich gestresst. Aber als ich mein zweites Wohnzimmer betrete und dabei viele liebe Freunde treffe, verfliegt der Stress und weicht der Freude. Die Vorband The Weight haben mich schon ziemlich geflasht (Review auch auf dieser Seite), können das die Roses noch toppen? Oh ja, das können sie!

 

Routiniert aber mit viel Spielfreude begegnet uns die Band. Die Basis der Musik ist zweifelsohne der Rock´n Roll. Ab und zu ein Spritzer Western, mal etwas Rhythm and Blues und auch mal ein Hauch Country ist zu vernehmen. Dies ergibt den eigenen Sound der New Roses und die Fans fahren voll drauf ab. Die Stimmung ist förmlich am überkochen in Burgrieden. Es wird lauthals gejubelt und lautstark mitgesungen. Das macht der Band natürlich sichtlich Spaß. Das eigene Songmaterial ist über jeden Zweifel erhaben aber die 2 Cover die heute Abend gespielt werden, sagen einiges über die Band aus. Zum einen wird der Klassiker „Johnny B. Goode“ von Chuck Berry mit dem Sänger und Gitarristen von The Weight dargeboten. Anlässlich des Geburtstages des Gitarristen Michael (The Weight) wird das Stück spontan und ungeprobt zu einem Highlight des Abends. Genau dieser Song verkörpert das Feeling dieser Band. Als dann später in der Setlist auch noch „Old Time Rock´n Roll“ von Bob Seger gespielt wird, fühle ich mich bestätigt. Diese Band hat ein unbändiges Rock´n Roll Feeling im Blut. Und dazu noch die bärenstarke Stimme von Sänger Timmy. Dieser Mann hat ein etwas rauchigeres Timbre als der leider schon verstorbene Steve Lee von Gotthard. Er ist nicht nur stimmlich absolut on top, er betont auch mehrmals wie sehr es im hier gefällt und er freut sich ehrlich das die Fans solche Stimmung machen. Auch die Ansage: " Habt ihr schon mal das Klo gesehen? Das ist der Wahnsinn, so etwas gibt es normalerweise nicht on the road" deutet darauf hin, das die Band wahrscheinlich nicht das letzte mal im Rifelhof war.

 

Als die Bandmitglieder noch am Merchstand vorbeikommen und sich geduldig für Fotos und Autogramme Zeit nehmen, haben sie in mir einen neuen Fan gewonnen. Weiter so Jungs, ich bin begeistert.

 

Was soll ich sagen, heute Abend hat mich mal wieder die Musik zutiefst berührt und ich hatte eine wundervolle Zeit. Danke an The New Roses, The Weight, Marc und Susi, meine Riffelhof Familie und nicht zuletzt die vielen lieben Seelen die ich getroffen habe.
Ich schließe mit einem kräftigen ROCK ON!

 

Euer Rock´n Roll Reporter

Tobias


Review The Weight 19.10.2018 Riffelhof Burgrieden

 

Um ehrlich zu sein sagte mir die Band nichts. Sie wurde mir lediglich von einem Freund empfohlen der sie erst kürzlich auf der laufenden New Roses Tour als Vorband sah. Also wartete ich gespannt was da kommt.
Und es war wirklich phänomenal.

Die vier jungen Österreicher versprühen schon beim Betreten der Bühne den Flair der 70er Jahre.
Und ihre Musik erst! Sie selber bezeichnen ihre Art Musik als Heavy Rhythm and Roll, für mich ist es das Beste des 70er Jahre Rocks vermischt und in die Moderne transportiert. Die Songs sind mal rockig, mal haben sie einen leicht psychedelischen, wabernden Hauch und mal ist es astreiner Blues. Hut ab, ich bin begeistert. The Weight klingt niemals altbacken oder als würden sie die Größen wie Uriah Heep, CCR oder The Doors kopieren, nein sie klingen herrlich frisch und trotzdem retro. Alle vier bieten eine energetische Bühnenshow, aber der Blickfang ist eindeutig Sänger Tobias, welcher wie ein Derwisch über die Bühne wirbelt, alles aus seinem Organ rausholt, nebenbei noch die Tasten der Hammondorgel bedient und förmlich in seiner Musik aufgeht. Ich war schon lange nicht mehr von einem Support Act dermaßen geflasht. Das die Jungs sich danach am Merchstand als sehr bodenständig und äußerst sympathisch zeigen, rundet den positiven Eindruck vollends ab. Hört unbedingt in das Album der Band rein. Es lohnt sich definitiv!

 

Euer Rock´n Roll Reporter
Tobias


Review Saxon LKA Stuttgart 04.10.2018

 

Als ich 13 oder 14 Jahre alt war, wurde ich auf Saxon aufmerksam. Es war das Album „Solid Ball of Rock“ welches mich sofort in seinen Bann zog. Seit dieser Zeit bin ich Saxon Fan. Und ja, sie sind mit der Zeit zu meiner Lieblingsband geworden. Welche Band aus dieser Ära kann schon in regelmäßigen Abständen erstklassige Alben vorweisen? Es gibt nicht viele die mit diesem hohen Level im Studio und live konkurrieren können. Ich durfte Saxon seither schon mehr als 20 mal live erleben, und ich habe noch nie einen schlechten Auftritt der Band gesehen. So auch an diesem Abend. Biff und seine Mannen sind live eine Macht. Souverän, mit vollem Einsatz und sehr tight wird viel neues Material unter die Klassiker gemischt. Eine Setlist zu erstellen muss für die Band eine echte Herausforderung sein, immerhin hat die Band 22 Studioalben in petto und darauf sind sehr viele potenzielle Nummern für einen Konzertabend. Ich hoffe die Band noch sehr oft in dieser Form erleben zu dürfen.
Vor dem Konzertgenuss durfte ich am Meet and Greet teilnehmen. Und ich war begeistert. Ich durfte meine Helden beim Soundcheck beobachten wie sie „Backs to the Wall“ einspielten, ihnen die Hand geben, mit ihnen reden, Autogramme abholen und Fotos mit ihnen machen. Es war ein einzigartiges Erlebnis an welches ich mich noch lange erinnern werde.

 


Review Primal Fear Kaminwerk Memmingen 29.09.2018

 

Das Motto der Tour lautet: 20 Years of Primal Fear – Apocalypse over Europe. Apokalypse natürlich aufgrund des Namens der neuen Veröffentlichung. Aber was die Band auf der Bühne zeigt kommt dem sehr nahe. Aber eins nach dem anderen.

Ich habe mich entschlossen das Meet and Greet Package mit der Band zu buchen. Und ich war begeistert. Vor Showbeginn hat man alle Musiker vor der Nase, kann mit allen reden und sich austauschen. Alle sind ruhig und gechillt, ein großer Vorteil gegenüber nach der Show, wenn die Musiker ihre Ruhe möchten oder der Buscall früh ansteht. So wurden sämtliche Fan Wünsche meinerseits erfüllt und ich habe sogar den Preis bekommen, welchen ich bei einem Primal Fear Preisausschreiben vor längerer Zeit gewonnen hatte. Somit war ich schon vor Konzertbeginn glücklich.

Die ersten beiden Bands haben das Publikum schon richtig angeheizt. Aber Primal Fear legte locker noch ein bis zwei Gänge drauf. Über die musikalischen Fähigkeiten der Beteiligten brauche ich kein Wort verlieren, den hier sind ganz klar Weltklasse Musiker auf den Brettern die die Welt bedeuten. Dasselbe gilt auch für den Sänger Ralf Scheepers. Und trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, wie sensationell er das Live Programm der Band meistert. Gänsehaut pur. Geboten wird ein Querschnitt der bereits erwähnten 20 Jahre aber auch einiges Material von der neuen Scheibe. Die Stimmung ist sprichwörtlich am überkochen und man kann es in den Gesichtern der Zuschauer sowie der Band sehen, das hier alles passt.

Ein wirklich toller Konzertabend geht zu Ende. Und der Dank geht wieder einmal an Meggy Schneider und sein Rockabend Concerts Team, sowie an Matthias Ressler und sein Kaminwerk Team. Ich liebe es!


Review Riot V Kaminwerk Memmingen 29.09.2018

 

Riot V enterten die Bühne mit genau so viel Spielfreude wie ihre Vorgänger Existance sie verlassen hatten. Es ist schön wenn eine Band ihre Message mit so viel Power und Freude nach außen trägt. Sänger Todd Michael Hall ist gesanglich in Höchstform und die Instrumentalfraktion lässt nichts anbrennen. Somit erleben wir von dieser Band wieder einen klasse Auftritt. Das einzige Manko ist das der Gig „nur“ 50 Minuten dauert. In dieser Form würde ich die Band gerne mal auf einer Headliner Tour sehen. Gespielt wird hauptsächlich Material des letzen Albums gemischt mit den unverzichtbaren Hits der Band wie „Thundersteel“ oder „Sword and Tequila“. Ich bin immer noch geflasht von der Bühnenenergie die insbesondere die beiden Gitarristen Nick Lee und Mike Flyntz an den Tag legen. Seht euch meine Bilder an, da könnt ihr die Energie und den Spass förmlich greifen.

 


Review Existance Kaminwerk Memmingen 29.09.2018

 

Die französische Band Existance war mir bis dato unbekannt. Das ist das schöne an solchen 3er Packages. Man sieht seine Lieblingsbands und kann gleichzeitig auch neue entdecken. Ich machte mich also recht unbedarft auf, um die Band zu fotografieren. Umso überraschter war ich, als ich die Jungs auf der Bühne sah. Ein Feuerwerk an Spielfreude, 80er Jahre Posing und Bewegung. Die Musik passt dazu wie die berühmte Faust aufs Auge. Hier wird 80er Jahre Heavy Metal geboten. Der Sänger/Gitarrist erinnert mich mit seinen Posen und Grimassen nicht selten an Steve Vai in seiner Filmrolle als Jack Butler in Crossroads – Pakt mit dem Teufel.
Ein sehr gelungener Auftakt. Diese Band habe ich ab jetzt auf meiner Liste.


Review Mission in Black, Riffelhof Burgrieden 28.09.2018

Heute geht es im Riffelhof etwas härter zur Sache. Die Support Band spielt eine kräftige Mischung aus Death und Thrash. Auf dem Debüt Album „Anthems of a Dying Breed“ sind wirklich fiese Vocals vorhanden, welche regelrecht keifen und krächzen. Die neue Sängerin Steffi macht es für meine Ohren deutlich angenehmer und setzt eine gute Mischung aus sehr schönen cleanen Vocals und gekonnten Growls ein. Die Frau hat was... und zwar Power! Das die Zuschauerzahl nicht ganz wie erhofft war, spielt keine Rolle. Das Thema lautet: Hauptsache wir haben Spaß!
Die Show ist für die Band, welche noch nicht lange in dieser Besetzung spielt, ein reiner Erfolg. Die Anwesenden sind begeistert und fordern zudem lautstark eine gar nicht geplante Zugabe ein. So soll das sein. Ich durfte mich im Anschluss ans Konzert noch lange mit Steffi und Andy unterhalten. Sehr sympathische Menschen mit einer ordentlichen Portion Metal im Blut.
Ich denke ihr werdet hier mehr von dieser Band lesen, denn ich bin begeistert.
ROCK ON!


Review Warwick / Johnson Sonic Acoustic Attack Tour
23.09.2018 im Riffelhof Burgrieden

 

Ich war mal wieder im Riffelhof, meinem zweiten Wohnzimmer. Marc und Susi hatten ein ganz besonderes musikalisches Highlight auf dem Programm. Schade das sich nicht so viele Besucher eingefunden haben. Diejenigen die zu Hause geblieben sind, haben definitiv was verpasst.

Ricky Warwick und Damon Johnson verbindet so einiges. Sie waren beide bei den legendären Thin Lizzy. Aus ihrer Liebe zu genau dieser Musik gründeten sie gemeinsam mit Scott Gorham die Black Star Riders. Und da die zwei auch so hervorragend miteinander harmonieren, machen sie einfach mal eine Akustik Tour. Toller Gedanke.
Die beiden Musiker ergänzen sich sowohl mit ihrem Gitarrenspiel als auch mit dem Gesang. Es werden Songs dargeboten von Thin Lizzy, den Black Star Riders, Brother Cane und von The Almighty. Dazu kommt auch Solomaterial der beiden Musiker. Da Johnson schon Gitarrist bei Alice Cooper war wird dieser mit „I´m Eighteen“ gehuldigt. Lemmy Kilmister wird Tribut in Form von „Ace of Spades“ gezollt und aufgrund der amerikanischen Politikverhältnisse wird Lynyrd Skynyrds „Sweet Home Alabama“ angestimmt. Während draußen ein Sturm tobt, bieten Warwick und Johnson einen gelungen Abend mit sehr guter Musik. Und es ist immer wieder erstaunlich wie sehr die Stimme von Warwick dem großartigen Phil Lynott ähnelt.
Kurz nach dem letzten Akkord stehen beide am Merchstand bereit und erfüllen sämtliche Wünsche der Fans. Danke für diesen gelungen Abend.

 

Euer Rock´n Roll Reporter
Tobias

 


The Dead Daisies live @ Rockfabrik Ludwigsburg 25.07.2018

 

Die Dead Daisies sind für mich die Band der Stunde. Selten findet man eine Formation von Musikern welche so gut zusammen harmonieren. Jeder Musiker dieser Band ist alleine für sich gesehen schon ein Superstar.  Hier eine kleine Bandvorstellung:

Sänger John Corabi (ehemals bei Mötley Crüe, Ratt, The Union)

Gitarrist Doug Aldrich (Revolution Saints, ehemals bei Whitesnake, Dio, Glenn Hughes)

Bassist Marco Mendoza (Destinia, ehemals Thin Lizzy, Whitesnake, Soul Sirkus, Ted Nugent, Black Star Riders)

Drummer Deen Castronovo (Revolution Saints, Gioeli/Castronovo, ehemals bei Hardline, Journey, Ozzy Osbourne)

Gitarrist David Lowy (Phoenix, Red Mink)

Das liest sich wie ein Who is who des Hardrock. Und gerade deshalb fasziniert es mich so das diese Band so ungemein harmoniert. Ganz ohne Ego Probleme entsteht die gemeinsame Version des guten alten Hardrocks.

Die Daisies sind Publikumsmagneten. Drum wundert es kaum das die Rofa bald ziemlich voll ist. Als Anheizer fungieren Vice aus München und machen ihre Sache richtig gut.

Alle Dämme brechen als die 5 "Gänseblümchen" die Bühne betreten. Die Band und das  Publikum sind eins. Und alle haben mächtig Spass!!

Es wird ein Querschnitt aus der Diskographie geboten. der Hauptaugenmerk liegt auf den letzten beiden Scheiben. Als Zugaben fungieren Purples "Highwaystar" und "Helter Skelter" von den Beatles. Durchgeschwitzt und glücklich verlassen die Besucher die Rockfabrik. Und die ersten 100 Besucher des Abend dürfen sich noch über eine Autogrammstunde freuen. Fanherz was willst du mehr? Eben, mehr geht nicht!

 

 

 


Mike Tramp Riffelhof Burgrieden 2018